
Mitteilung
Engagement für bessere Bildungschancen
So kamen aus den Reihen seiner Gäste – Mitarbeiter, Partner und Geschäftsfreunde – gut 16 000 Euro zusammen, die Fritsch-Albert noch einmal kräftig aufstockte. Ehefrau Renate Fritsch-Albert, Vorsitzende des Vorstandsstabs der Westfalen AG, überreichte die Spende in der Lernwerkstatt der Ludgerusschule Hiltrup an Thomas Paal, Sozialdezernent der Stadt Münster.
"Wir sehen uns in der Pflicht"
„Als in der Region verwurzeltes Familienunternehmen sehen wir uns in der Pflicht, unseren Beitrag für die Verbesserung der Bildungschancen zu leisten.“ Renate Fritsch-Albert zeigte sich überzeugt, dass die Spende eine hervorragende Investition in die Zukunft sei. „Von gut ausgebildetem Nachwuchs kann unsere Gesellschaft angesichts des drohenden Fachkräftemangels nur profitieren“, erläuterte sie. Dezernent Paal bedankte sich: „Bei der Förderung von benachteiligten Kindern im schulischen und außerschulischen Bereich ist das Engagement von Unternehmen ein unverzichtbarer Faktor.“
Die Spende kommt der kommunalen Stiftung Mitmachkinder zugute, die die Westfalen AG bereits im zweiten Jahr unterstützt. „Für mich ist das eine Herzensangelegenheit“, betonte Renate Fritsch-Albert. Die Stiftung erschließt individuelle Fördermöglichkeiten für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. „Wir fördern in den Bereichen Sport, Musik und Kultur sowie Nachhilfe“, so Petra Woldt, Geschäftsführerin Kommunale Stiftungen Münster. „Damit wollen wir langfristig eine gesellschaftliche Teilhabe der Kinder und Jugendlichen erreichen.“
Effektive Unterstützung gewährleisten
Auch die Lernwerkstätten der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster profitieren von der Spende. Die Lernwerkstätten sind eine Fördereinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen. Neben der Schulpsychologischen Beratungsstelle sind Lernwerkstätten bisher an fünf Münsteraner Grundschulen vorhanden, an der Ludgerusschule Hiltrup seit dem Schuljahr 2008/2009. „Unser Ziel ist es, frühzeitig eine qualifizierte und effektive Unterstützung zu gewährleisten“, betonte Lothar Dunkel, Leiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle. „Die Förderung kommt vor allem Kindern aus einkommensschwachen und bildungsfernen Elternhäusern zugute.“
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