Dabei hat Führung fünf Gesichter. Orientierungsgeber, Entwickler, Beziehungsmanager, Ergebnismanager und Kulturarchitekt: An diesen fünf Rollen machte Peter Diekmann deutlich, was Führung im Alltag verlangt. Ziele klären, Mitarbeitende fördern, Vertrauen aufbauen, Ergebnisse sichern und Werte vorleben sind dabei elementar. Die Aufgabe des Orientierungsgebers beschrieb Diekmann so: „Ich gebe Richtung, Priorität und Sinn.“
Dafür braucht es zunächst Klarheit im eigenen Kopf: Was wollen wir als Unternehmen erreichen? Was erwarte ich von meinem Team? Und wo sollte ich mich mit fertigen Antworten besser zurückhalten? Ein Beitrag aus der Runde brachte die Entwicklerrolle auf den Punkt: „Wie würden Sie es denn lösen?“ Diese Frage lässt Mitarbeitenden Raum, selbst einen Weg zu finden. Auch beim Thema Beziehung lohnt ein genauer Blick. Wer sich für die Sichtweise seines Gegenübers interessiert, muss sie deshalb noch lange nicht teilen. Verstehen wollen und zustimmen sind zwei verschiedene Dinge.
Auf die eigene Wirkung schauen
Wenn ein Gespräch scheitert, ist die Erklärung oft schnell gefunden: Der andere hat nicht zugehört, etwas falsch verstanden oder sich quergelegt. Im Seminar ging der Blick zunächst in die andere Richtung: Was habe ich selbst mit meiner Ansprache und Haltung ausgelöst? Denn manche Signale senden wir, ohne es zu merken. Die Frage „Wie erleben Sie mich?“ kann deshalb Antworten bringen, mit denen man nicht gerechnet hat. Peter Diekmann brachte diese Verantwortung auf den Punkt: „Ich präge durch Ansprache und mein Verhalten, was gewünscht ist und was unerwünscht ist.“
Alle weiteren Einzelheiten finden Sie im NACHGELESEN zur Veranstaltung.
